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Der wirtschaftliche Nutzen von Spirometrie in der Primärversorgung

Ein praxisnaher, evidenzbasierter Überblick über den Mehrwert von Point-of-Care-Spirometrie in der Primärversorgung: bessere klinische Ergebnisse, wirtschaftliche Vorteile und optimierte Arbeitsabläufe.

Es lohnt sich, in Spirometrie zu investieren

Weltweit leben Millionen Menschen mit unerkannten Lungenerkrankungen und den damit einhergehenden gesundheitlichen Einschränkungen. Viele der mit Asthma und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) assoziierten Folgen könnten durch eine frühzeitige Erkennung mittels Lungenfunktionstests verhindert werden.

Die Anschaffung von Geräten für Lungenfunktionstests ist für Einrichtungen der Primärversorgung eine Investition mit langfristigem Nutzen. Der Einsatz von Spirometrie wird häufig unterschätzt oder zu wenig genutzt – dabei bietet sie messbare klinische und wirtschaftliche Vorteile.

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Herausforderungen in der Früherkennung von Lungenerkrankungen

Verzögerte oder fehlerhafte Diagnosen treten häufig auf und gelten als wesentliche Einflussfaktoren für ungünstige Langzeitergebnisse (z. B. vermehrte Exazerbationen, häufigere Krankenhausaufenthalte und erhöhte Mortalität).

Die Gründe für verzögerte Diagnosen sind in vielen Fällen nachvollziehbar. Die meisten Menschen mit unerkannten Lungenerkrankungen werden in der Primärversorgung mit begrenzten Ressourcen behandelt. Da Lungenerkrankungen häufig auftreten und sich in ihren Symptomen überschneiden, erfolgt die Diagnostik oft lediglich auf Grundlage der klinischen Beurteilung und nicht mittels Spirometrie, wie von führenden Organisationen empfohlen. Die Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) hebt in ihren Leitlinien hervor, dass Spirometrie zur gesicherten Diagnose einer COPD zwingend erforderlich ist.

Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass die alleinige klinische Beobachtung unzureichend ist. Studien zeigen, dass zwischen einem Drittel und zwei Drittel der Diagnosen ohne Spirometrie fehlerhaft sind. 12 Solche Fehldiagnosen verzögern eine angemessene Behandlung und erhöhen das Risiko einer erforderlichen Notfallversorgung.

Ist in den Untersuchungsräumen kein Spirometriegerät verfügbar, erschwert dies die Diagnostik3.

Neben den unmittelbaren Folgen können sich aus verzögerten Diagnosen auch langfristige Folgen ergeben. Mit zunehmenden Exazerbationen und einer unzureichend kontrollierten COPD steigt das Risiko, dass nur wenige Wochen nach der ersten Entlassung ein weiterer Krankenhausaufenthalt erforderlich wird.4 Diese Rehospitalisierungen sind mit erheblichen Kosten verbunden und können für die Krankenhäuser finanzielle Nachteile bedeuten, weshalb sie möglichst vermieden werden sollten.

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Wo die Primärversorgung ansetzt

Da Einrichtungen der Primärversorgung häufig die erste Anlaufstelle eines Patienten sind, kann die Investition in ein Gerät für Lungenfunktionstests eine konkrete und wesentliche Massnahme für Kliniken sein, um Behandlungsergebnisse zu verbessern und gleichzeitig wirtschaftlich und nachhaltig zu arbeiten. Spirometrie ist eine direkte Einnahmequelle für Kliniken und bietet durch ihren Einsatz in Diagnostik und Verlaufskontrolle ein attraktives Investitionspotenzial.

Durch den Einsatz von Spirometrie können Erkrankungen frühzeitig erkannt und Patientinnen und Patienten im Verlauf engmaschig überwacht werden. So lässt sich die Wirksamkeit von Medikamenten besser beurteilen, und die Therapie kann bei Bedarf gezielt angepasst werden.5 Gleichzeitig entsteht eine relevante Einnahmequelle.

Workflow-Effizienz und Qualität, auf die Sie sich verlassen können

Für Kliniken war es nicht immer praktikabel, Spirometriegeräte am Point-of-Care einzusetzen. Das hat sich inzwischen geändert. Moderne Spirometriegeräte wie die ndd EasyOne-Geräte sind heute wesentlich mobiler, benutzerfreundlicher, konsistenter und zuverlässiger6 und können mit geringem administrativen Aufwand und kurzer Vorlaufzeit schnell in die Praxisalltag integriert werden. Die EasyOne-Geräte können direkt in die elektronische Patientenakte integriert werden, kommen ohne regelmässige erneute Kalibrierung aus und lassen sich mit minimalem Schulungsaufwand in klinische Abläufe einbinden – gleichzeitig wird die diagnostische Präzision gemäss den ATS/ERS-Standards vollständig erfüllt.

Eine niederschwellige Investition mit hohem Nutzen für die Patienten und wirtschaftlichem Mehrwert

Einrichtungen der Primärversorgung können ihren Patienten direkt helfen und erhalten gleichzeitig eine neue Einnahmequelle. Die Spirometrie in der Primärversorgung verbindet eine verbesserte Patientenversorgung mit wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. Der ROI ist messbar, skalierbar und direkt mit Qualitäts- und Prozessoptimierungen verbunden.

 


  1. Jørgensen IF, Brunak S. Time-ordered comorbidity correlations identify patients at risk of mis- and overdiagnosis. Npj Digit Med. 2021;4(1):12. doi:10.1038/s41746-021-00382-y ↩︎

  2. Decramer M, Janssens W, Miravitlles M. Chronic obstructive pulmonary disease. Lancet Lond Engl. 2012;379(9823):1341-1351. doi:10.1016/S0140-6736(11)60968-9 ↩︎

  3. Loui H, Bierer GB, Chima-Melton C, Aysola RS. IMPROVING SPIROMETRY RATES IN PATIENTS WITH A COPD DIAGNOSIS. CHEST. 2023;164(4):A3775. doi:10.1016/j.chest.2023.07.2455 ↩︎

  4. Jacobs DM, Noyes K, Zhao J, et al. Early Hospital Readmissions after an Acute Exacerbation of Chronic Obstructive Pulmonary Disease in the Nationwide Readmissions Database. Ann Am Thorac Soc. 2018;15(7):837-845. doi:10.1513/AnnalsATS.201712-913OC ↩︎

  5. Song C, Xie Y, Feng Z, Xue Z, Panagiotakos D, Hao X. Cost-effectiveness of screening for chronic obstructive pulmonary disease: a systematic review and meta-analysis. BMC Public Health. 2025;25(1):3779. doi:10.1186/s12889-025-24797-4 ↩︎

  6. Skloot GS, Edwards NT, Enright PL. Four-year calibration stability of the EasyOne portable spirometer. Respir Care. 2010;55(7):873-877. ↩︎



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