27. April 2020

Zuverlässiger Betrieb unter schwierigen Bedingungen

Die Zusammenarbeit zwischen ndd und Dr. Andreas Fahlman von an der Oceanogràfic in Valencia schreitet weiter voran. An der Oceanogràfic wird zurzeit die Lungenfunktion bei Meeressäugern gemessen. Dazu wurde mit der Firma g&o embedded systems ein spezieller Strömungssensor entwickelt, der aus vier aktiven Ultraschall-Strömungssensoren zusammengebaut ist. Mit dem Prototyp konnten bereits die Spitzenflüsse von Delfinen, die bis zu 80 l/s erreichen, erfolgreich gemessen werden. Die Grafik unten zeigt die Fluss/Volumenkurve eines Delfins (blaue Linie) verglichen mit derjenigen eines Menschen (rote Linie). In einem nächsten Schritt soll das System weiterentwickelt werden, um Volumenflüsse bei noch grösseren Tieren, z.B. bei Beluga-Walen, zu bestimmen. Die Strömungsraten erreichen dort Werte von bis zu 200 l/s, was mehr als das Zehnfache derjenigen von menschlichen Athleten ist. Dank der besonderen Eigenschaften des ndd-Strömungssensors – schnelle Ansprechzeit, Robustheit und kalibrationsfreier Betrieb – werden damit zum ersten Mal die Strömungsraten bei solchen Tieren genau gemessen werden könnten.

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